Samstag, 22. Oktober 2016

Grüne Felsen


Ort: Karlsruhe
Etappe: 96 km

Ein Anstieg am Deich, gefühlte Steigung 20 Prozent. Der erste Teil der Gruppe hechtet hinauf, aber nicht alle halten das Tempo. Nach kleineren Anschwunghilfen von motivierten und kräftigen Radfahrern schaffen auch die Fahrer mit Problemen beim Anfahren am Berg den Anstieg in einer persönlichen Bestzeit. Am Ende des Tages schafft die FCG-Rheinradtour die fast 100 km Tagesetappe in einer Fahrtzeit von 5 Stunden und 20 min.
Zuvor erlebten wir immer wieder Regen auf der Strecke bis zur Mittagspause (heute beim goldenen M zum Aufwärmen bei kühlen Außentemperaturen). Am Nachmittag brach sogar die Sonne durch, sodass wir bei einigen blauen Himmelsflecken in Karlsruhe ankamen.
Im Vergleich mit den Vortagen war die Strecke am Rhein heute kurviger, da wir an vielen Altarmen entlang fuhren. Auf dem Weg von Mannheim hierhin hielten wir am Dom in Speyer, ansonsten sahen wir viele Deiche (oder auch „grüne Felsen“, wie ein nicht näher benannter Teilnehmer heute reflektierte). Am Abend machten wir einen Spaziergang zum Karlsruher Schloss und machten kurz Stopp beim dortigen Food Festival (mit frittiertem Eis!).

Friederike zum Tag: „Der Abendspaziergang durch Karlsruhe war eine angenehme Abwechslung zu den langen Fahrradstrecken.“

Leonie findet: „Ich finde es super, dass wir so gut zusammen halten und fühle mich wie in einer zweiten Familie.“

„Eine leckere heiße Schokolade vom McCafe hat mir heute die Mittagspause versüßt! Die Gruppe ist toll. Ich freue mich, wenn für die anderen die Schule wieder beginnt.“ (Timos Statement zum heutigen Tage)

Lied des Tages: „Cruisen“ von Massive Töne

unterwegs am Rhein

Am Dom in Speyer

Freitag, 21. Oktober 2016

Schlam(m)assel

Ort: Mannheim
Etappe: 87 km

Der Tag startete mit dem Erwachen der Macht: Herr Regener weckte uns mit musikalischer Untermalung von Alexander Marcus. Wir frühstückten (fast) gemeinsam, bevor wir schließlich zügig "on the road" gingen.
Unsere heutige Tour führte von Mainz über Worms und Ludwigshafen nach Mannheim. Zwischenzeitlich führten uns die Tagesnavigatoren auf einen Feldweg, der sich als Sumpfgebiet entpuppte. Zwischen Kartoffeln und Zwiebeln fuhren sich einige Räder im Dreck fest. Nach diesem Intermezzo mussten die Räder und Fahrer/-innen erst einmal gereinigt werden. Danach verfuhren wir uns ein weiteres Mal, fanden aber zurück auf den eigentlichen Weg, der von Weinstöcken und Gartenzwergen begleitet wurde. Inmitten von Weinstöcken machten wir auch unsere rituelle Mittagspause mit viel Käse und viel Wurst. Für die Veganerin gab's Salat und Tomatenaufstrich.
Von Ludwigshafen fuhren wir über die Brücke nach Mannheim. Von dort konnte man das große BASF-Chemiewerk sehen. Heute brannte es dort nicht.
Den Rest des Abends verbrachten wir in Mannheim, Timo führte uns in die Stadtentwicklung Mannheims aus einer ganz neuen Perspektive ein.

Timo: "Ich grüße meine Familie! Und ich fand den Tag toll."

Friederike: "Es war anstrengend, aber trotzdem schön. Heute Abend werde ich ins Bett fallen und den Latschenkiefer einmassieren."

Lennard: "Warum heißt rei in der Tube eigentlich rei in der Tube?" (rei in der Tube wird hier intensiv genutzt)

Philipp: "Ich dreh am Rad." (zu seiner Kettenpanne)

Lied des Tages: "Lennheart's on fire" (Eigenkomposition)

Pause im Weinstock

Kettenpanne bei Philipp

Mhhhh, lecker.

Wurst, Kekse, Käse

Haribo macht Lennard froh.

Ölhaltige Hände.

Ludwigshafen

Ludwigshafen

Leonid in Ludwigshafen

Donnerstag, 20. Oktober 2016

Kein Sonnenschein am Rhein


Ort: Mainz
Etappe: 45 km

Wir starteten mit einem ausgewogenen Frühstück in der Jugendherberge in Rüdesheim. Die Gruppe teilte sich: Leonid, Victoria und Frau Marquaß besuchten den nächstliegenden Fahrradhändler, um kleine Pannen an den Rädern reparieren zu lassen. Währenddessen gab es eine Reflexion des bisherigen Tourverlaufs für den Rest der Gruppe.
Danach ging die Tagestour im Nieselregen los: Erster Boxenstopp war Lidl, um die Mannschaft einzudecken. (Die Wahl wir hatten.) Mit der Fähre ging es auf die andere Rheinseite nach Bingen. In Ingelheim trafen sich beide Gruppen und genossen ein Referat von Victoria über den dortigen Polder.
Von dort ging es dann ohne Pannen weiter nach Mainz, wo wir am frühen Nachmittag in der Jugendherberge ankamen. Erst kurz vor Mainz erreichte uns der angekündigte Regen, sodass wir halbwegs trocken und nicht durchnässt ankamen. Die Sonne sahen wir heute zwar nicht, aber dafür war die Stimmung war strahlend!

Tom zum Tag: „Ich bin froh, dass ich mein Referat zum Unesco-Weltkulturerbe Mittelrheintal hinter mir habe. Die Jugendherberge ist sehr schön und war bisher die beste.“

Lennard: „Toms Referat war toll. Ich war heute etwas müde und bitte das zu entschuldigen.“

Philipp: „Ich fand die Tour heute sehr entspannt, da wir heute nur 45 km hinter uns gelassen haben und dadurch unsere Muskulatur lockern konnten.“

Regenklamottenstart in Rüdesheim

Referat am Polder in Ingelheim

Referat in Ingelheim

Mit der Fähre über den Rhein

on tour...



Mittwoch, 19. Oktober 2016

1, 2, 3 – oh, du wunderschöne Loreley!



Ort: Rüdesheim
Etappe: 75 km

Nach dem Frühstück starteten wir mit Packen und Kleinreparaturen in der Jugendherberge in Bad Ems. Danach fuhren wir die Lahn entlang zurück zum Rhein. Am Rhein gab es dann die erste Panne des Tages: Ein Platten an Grethes Rad. Aber Doktor Mick war zur Stelle und der Retter in der Not. Auch später im Tagesverlauf erwies er sich als Mechaniker des Vertrauens bei einer an Panne an Leonids Hinterreifen.
Höhepunkt des Tages war der Blick auf die sagenumwobene Loreley bei St. Goarshausen. Sie zog uns in ihren Bann und die Verlesung des Heinrich-Heine-Gedichtes durch Timo ließen unsere inneren Ängste zur Gänsehaut werden - allerdings war diese nicht sichtbar unter unserer Regenkleidung. Diese musste heute nur kurz eingesetzt werden, weil der uns eigentlich angekündigte Regen verschonte. Den Rhein überquerten wir heute zweimal mit der Fähre, am Schluss von Bingen nach Rüdesheim. Am Ende des Tages erwartete uns der schon bekannte „Endhügel“, ein Aufstieg zur Jugendherberge kostete wieder viel Energie. Anscheinend liegen alle Jugendherbergen in Deutschland oben auf Anstiegen – zum Leid des Radfahrers, aber dafür heute mit super Sicht auf das Rheintal.

Ein paar Eindrücke von Philipp: „Es war erfreulich, dass der Regen uns heute verschont hat und wir dadurch einen schönen Ausblick auf die Burgen und die Weinberge genießen durften. Auch die Pannen haben wir mit Humor genommen, denn Micks Reparatur-Handschuhe waren das Highlight.“

Micks Zitat zum Tag: „Mir hat der Aufstieg zur Jugendherberge am meisten Spaß gemacht. Vielleicht schaffen wir noch, an jedem Fahrrad einmal etwas reparieren zu müssen.“

Leonies Zitat des Tages: „Nach jedem Bergauf folgt auch ein Bergab – das ist naheliegend, aber auch metaphorisch gemeint.“

Ab heute prämieren wir unser "Lied des Tages" (die Musikbox von Daniel begleitet uns mit mehr oder weniger guter Musik durch die Fahrt) - gewählt von der Jury heute: "1, 2, 3" von Alexander Marcus!
 

Erstes Päuschen kurz nach Boppard

Die Loreley und der Projektkurs Rhein

Dr. Mick am Werk

das Obere Mittelrheintal



Dienstag, 18. Oktober 2016

Pleiten, Pech und Pannen - und trotzdem von dannen

Ort: Bad Ems
Tagesetappe: 100 km

Der Tag begann mit einigen Herausforderungen und Komplikationen: Ein platter Reifen vor dem Start, eine kaputte Bremse vor der Abfahrt vom Venusberg, ein lockeres Tretlager, defekte und ersetzte Fahrradtaschen und ein paar schleifende Schutzbleche führten zu Startverzögerungen. Nach dem Einkauf des Proviants für den Tag konnten wir dann aber bei Sonnenschein losfahren. Die Strecke führte vom Siebengebirge zum beginnenden Oberen Mittelrheintal. Landschaftlich war das sehr reizvoll und die Strecke führte fast immer direkt am Rhein entlang. Bis Andernach hatten wir viel Sonnenschein, erst dann zog es zu. Der angekündigte Regenschauer blieb aus. In Andernach konnten wir noch die Spitze des eruptierenden Kaltwassergeysirs in der Vorbeifahrt bestaunen und machten dann an der Rheinpromenade auf der Wiese halt und Mittag.
Von dort ging es nach Koblenz. Am deutschen Eck hörten wir ein spannendes Referat zu Hochwasserschutzmaßnahmen am Beispiel Koblenz von Mick. Danach ging es bis nach Lahnstein und von dort die Lahn hinauf nach Bad Ems, unserer heutigen Unterkunft. Zum Schluss wurden wir durch den finalen Anstieg gefordert; um 19.00 Uhr erreichten wir die Unterkunft und genossen das Abendessen.

Ein paar Eindrücke von Timo:
"Ich fand es heute sehr angenehm. Die Strecke war toll, die Gruppe ist unglaublich motiviert an der Sache und immer für einen Spaß zu haben. Langsam gewöhnt man sich an die Abläufe, zum Beispiel das Packen der Sachen in die Fahrradtaschen und das Fahrradfahren."

Leonie und Grethe finden:
"Unser Highlight waren die Strecken nah am Rhein, weil wir erkannt haben, dass der Rhein ein romantischer und idyllischer Ort ist."

Moritz:
"Wir kommen so langsam in die Gänge. Wortwörtlich."



Mick repariert.

Fahrradreifen aufpumpen.

Philipp, der Mechaniker (Elektriker), ölt die Kette.

Pause am Rhein (kurz nach Bonn).

Pause am Rhein.

Pause am Rhein.
Gruppenfoto am Rhein (Siebengebirge).

Bei Brohler gibt es für jeden Fahrradfahrer ein Getränk kostenlos. Wir haben es genutzt!
Micks Referat am Deutschen Eck.
Micks Referat am Deutschen Eck.

Wir am Deutschen Eck.





Montag, 17. Oktober 2016

Rheinische Post berichtet über uns

Hier der Link zum Artikel von Montag aus der Rheinischen Post:

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/das-radelnde-klassenzimmer-aid-1.6330134

Die erste Etappe mit Erfolg geschafft!

Ort: Bonn
Tagesetappe: 90 km

Mit viel Motivation und Aufregung sind wir wirklich heute morgen gemeinsam gestartet. Das Wetter hat super mitgespielt, die Sonne war auf unserer Seite und hat uns im Fahren motiviert (unter anderem auch schräge Gesänge von Mitfahrenden war ein Grund zu lachen).
Angekommen in der Jugendherberge sind wir um 19:00 mit Freudenschreien. Während der Etappe haben wir die erste Präsentation von Lennard, über das römische Köln, gehört und vieles dazu gelernt. Nun haben wir alle gemeinsam gegessen und duschen alle erst einmal. Den Tag schließen wir danach gemeinsam ab und fallen dann wahrscheinlich totmüde ins Bett. Popo- und Bein-Schmerzen sind bereits vorhanden und wir alle fragen uns schon, wie es morgen wohl wird...

Abfahrt am FCG in Düsseldorf


Start in Düsseldorf (bei Rheinkilometer 721, aber erst hier war das erste begehbare Schild)

Pause in Leverkusen

Lennards Referat in Köln

Ersti-Tüten in Köln :-)